Expertise | Lohn & Gehalt

Muss mein Arbeitgeber mich bezahlen, wenn ich krank bin?
Sofern Sie sich korrekt krankgemeldet haben, haben Sie in den ersten sechs Wochen der Krankheit Anspruch auf Fortzahlung Ihres Lohns oder Gehalts durch den Arbeitgeber. Sollten Sie nach Ablauf dieser sechs Wochen weiterhin krankgeschrieben sein, erhalten Sie Krankengeld von Ihrer Krankenkasse. Zu beachten ist hier, dass der Zeitraum der sechs Wochen wieder neu beginnt, wenn Sie mit einer neuen Krankheit krankgeschrieben werden.
Was kann ich tun, wenn mein Arbeitgeber nicht pünktlich zahlt?
Sollte Ihr Arbeitgeber die Lohn- oder Gehaltszahlung nicht rechtzeitig tätigen, können Sie die Arbeitsleistung in vielen Fällen einstellen, bis die Zahlung getätigt wurde. Bevor Sie die Arbeitsleistung verweigern, sollten Sie sich immer Rechtsrat einholen Denn eine berechtigte Arbeitsverweigerung ist stark vom jeweiligen Einzelfall abhängig. Zudem können Sie Ihren Arbeitgeber auffordern, mögliche Schäden zu ersetzen, die durch die nicht-geleistete Zahlung entstanden sind.
Ist der Mindestlohn für alle Arbeitnehmer gleich?
Es gibt einen generellen gesetzlichen Mindestlohn, der für alle Arbeitnehmer greift, die nicht in einer bestimmten Branche tätig sind, für die ein noch höherer Mindestlohn gilt. Wenn Sie in einer dieser besonderen Branchen arbeiten, z.B. Dachdecker, Elektrohandwerke, Gebäudereinigung oder Pflege, gilt der höhere Mindestlohn für Sie. Zudem kann es sein, dass ein branchenweiter Tarifvertrag einen noch höheren Lohn ansetzt. Viele Arbeitnehmer arbeiten, ohne es zu wissen, daher unter ihrem eigentlichen Mindestlohn.
Wie kann Hopkins bei Lohn- und Gehaltsansprüchen helfen?
Bei Hopkins bieten wir jedem Arbeitnehmer eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung Ihres Vertrags. Wir können Ihnen zum einen Auskunft über Ihre Ansprüche geben und Ihre korrekten Ansprüche berechnen. Im Rahmen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist dies in unserem Mandant enthalten. Wir können aber auch unabhängig davon außergerichtlich sowie gerichtlich Ihre korrekten Ansprüche geltend machen. In der Regel reicht schon ein außergerichtliches anwaltliches Schreiben dafür aus - wenn der Arbeitgeber sich weiterhin weigert, vertreten wir Sie selbstverständlich auch gern vor Gericht.

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